Claudia Egger

Ich wurde am 29. Mai 1978 in Lachen am Zürichsee geboren.

Nach dem Abschluss des Gymnasiums absolvierte ich von 1998 bis 2002 die Ausbildung zur Physiotherapeutin an der „Akademie Physiotherapie Thim van der Laan“ in Landquart. 2005 schloss ich den berufsbegleitenden Studiengang „Master in Physiotherapy Sciences“ an den Universitäten von Lissabon und Brüssel ab.

Seit meiner Grundausbildung absolvierte ich diverse Zusatzausbildungen im grossen Gebiet der Physiotherapie. Dazu gehören unter anderem:

  • manuelle Therapie (SAMT) – Lösen von „Gelenksblockaden“
  • PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation) – Behandlungskonzept für neurologische Patienten
  • Sportphysiotherapie – Spezifisches Training und Rehabilitation nach trainingswissenschaftlichen Aspekten, Trainingsberatung
  • EFL (Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit) – Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Work Hardening – gezielte arbeitsorientierte Rehabilitation
  • Funktionelles Tapen – elastisches Tapen (Klebeverband) zur Unterstützung der (manuellen) Therapie
  • FDM (Faszien Distorsions Modell) – Behandlungskonzept bei Schmerzen, welche durch Faszien-Verletzungen /-Beschädigungen entstehen
  • Myofasziales Release – Lösen von Verklebungen zwischen den einzelnen Schichten (Haut – Muskelfaszie – Muskel – etc.)
  • Professional Stone Massage – Hot and Cold Stone Therapy
  • Aqua-Power-Intstruktorin für Wasserfitness (Wassertherapie/Aquafit)
  • Facialfitness – Trainerin
  • kPNI – Klinische PsychoNeuroImmunologie

All diese Zusatzausbildungen ermöglichen es mir, die Physiotherapie ganzheitlich zu betrachten. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, ein Krankheitsbild bei Bedarf nicht gesondert vom restlichen Körper zu betrachten, sondern einen möglichen grösseren Zusammenhang zu erkennen. Schmerzen und / oder Bewegungseinschränkungen in einem Teil des Bewegungsapparates können Auswirkungen auf andere Teile des Körpers haben.

Deshalb ist es für mich wichtig, einen Menschen als Ganzes zu betrachten, und nicht nur die – für den Physiotherapeuten zugegebenermassen besonders interessante – schmerzende, eingeschränkte Stelle des Körpers.

Bei vielen Krankheitsbildern haben die passive und die aktive Therapie, zum Beispiel in Form von „Hausaufgaben“, einen wichtigen Stellenwert, weshalb ich meine Kunden aufmuntere und auffordere aktiv etwas gegen die Schmerzen zu tun. Sei dies durch Sport oder durch „5-Minuten-Übungen“ (vor dem Fernseher). Ausserdem lege ich grossen Stellenwert auf die Aufklärung des Kunden über die Ursachen seines Beschwerdebildes, um so die Schmerzen und Einschränkungen verstehen und nachvollziehen zu können. Wer weiss, warum er Schmerzen hat, kann diese auch besser ertragen.

Neben meiner Arbeit als Physiotherapeutin bin ich als Dozentin in diversen Lehrgängen und Institutionen tätig. Das Weitergeben meines Wissens macht mir sehr viel Freude.

Meine Freizeit verbringe ich am Liebsten in der Natur beim Wandern oder Klettern.